Strafrechtliche Beratung

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Strafrechtliche Beratung

Mit dem Strafrecht kommen wir in unserer Eigenschaft als Unternehmer, Unternehmen oder Privatperson öfter in Berührung, als es den meisten Menschen bewusst ist, mitunter täglich. Die Grenzen des Erlaubten verwischen mit zunehmenden gesetzlichen nationalen und internationalen Vorschriften sowie mit der Komplexität von Organisationseinheiten und unternehmerischen Tätigkeiten. Oftmals befinden wir uns in einer Grauzone zwischen Erlaubtem und Unerlaubtem. Leider gilt der Grundsatz „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ noch immer und so kann strafrechtlich relevantes Handeln schnell und sehr empfindlich sowohl in das Berufs- als auch in das Privatladen eingreifen, nicht selten mit Existenz bedrohenden Konsequenzen. Denkbar sind hier nicht nur klassische Delikte wie die des Kapitalstrafrechts, sondern auch beispielsweise Sanktionen bei risikobehafteten wirtschaftlichen Entscheidungen eines Geschäftsführers oder Vorstandes oder bei der Nichtbeachtung entlegener strafrechtlicher Spezialnormen aus dem sog. Nebenstrafrecht. Dabei ist nicht nur vorsätzliches Verhalten strafbar, sondern schon ein kurzer Moment unaufmerksamen Verhaltens kann den Vorwurf von Fahrlässigkeitsdelikten nach sich ziehen.

Hinzu kommt, dass bei Staatsanwaltschaften zunehmend Spezialisierungen (z.B. auf das Wirtschafts- oder auf das Medizinstrafrecht) erfolgen, was zu entsprechend intensivierten und häufig auch überzogenen Strafverfolgungsmaßnahmen führt, die unabhängig von dem strafrechtlichen Ergebnis die Gefahr von Imageschäden bergen. Des Weiteren sind nicht selten „Wellen“ der Strafverfolgung zu beobachten, die sich auf bestimmte strafrechtliche Vorwürfe beziehen (z.B. Korruptionsdelikte, Steuerhinterziehungsdelikte, Abrechnungsbetrug bei Ärzten u.Ä.). Dies verschärft das Risiko, in den Fokus strafrechtlicher Ermittlungen zu geraten, erheblich.

Die Philosophie der Kanzlei basiert vor diesem Hintergrund darauf, dass das Verstehen der Situation des Mandanten und seiner Motivation Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Beratung und Verteidigung ist. Engagement, das Entwickeln lösungs- und zielorientierter und kreativer Ansätze sowie schnelle Reaktionszeiten gehören neben der Fähigkeit, im Team mit anderen Anwälten anderer Fachrichtungen oder mit den Verteidigern von Mit-Beschuldigten zusammenzuarbeiten, zu den Grundfesten einer modernen Verteidigung. Diese muss heute indes lange vor einer Hauptverhandlung beginnen, möglichst im Vorfeld jeglicher strafrechtlicher Ermittlungen im Sinne einer strafrechtlichen Compliance Beratung, die etwaige strafrechtliche Schwachstellen erkennt und effektiv durch geeignete Organisationsmaßnahmen beseitigt.

Im Rahmen eines bereits eingeleiteten Strafverfahrens sind wir davon überzeugt, dass eine effektive Verteidigung bereits frühzeitig im ersten Stadium des Strafverfahrens, dem Ermittlungsverfahren einsetzen muss. Hier gilt es, mit strafrechtswissenschaftlicher Expertise, strafprozessualem Geschick, ggf. mit frühzeitiger Kontaktaufnahme zu den Strafverfolgungsbehörden und rechtzeitiger Auswahl und Einschaltung geeigneter Sachverständiger möglichst die Erhebung einer Anklage oder jedenfalls die Durchführung einer Hauptverhandlung zu verhindern. Kommt es dennoch zu einer Hauptverhandlung, müssen auf die konkrete Situation und die Zielsetzung des Mandanten abgestimmt das gesamte strafprozessuale Instrumentarium der Verteidigung, taktische Überlegungen und ein durchsetzungsstarkes, kreatives und lösungsorientiertes Auftreten die Interessen des Mandanten wahren.

Nach unserer Überzeugung muss eine zielführende und wirtschaftlich sinnvolle strafrechtliche Beratung aber lange vor der Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen beginnen und sie verlangt das rechtzeitige Ergreifen präventiver Maßnahmen (etwa im Rahmen der strafrechtlichen Compliance) und der Umsetzung entsprechender Organisationsmaßnahmen.

Im Einzelnen beraten wir in allen Bereichen des Strafrechts, insbesondere:

  • Compliance-Beratung, Compliance-Untersuchungen und „Internal Investigations“
  • Strafrechtliche Bewertung und Verfolgung von Hinweisen aus einem Hinweisgebersystem einschließlich der Implementierung von Hinweisgebersystemen
    (§§ 202a ff.; 263a; 303a f. StGB).
  • Medizinstrafrecht
    (z.B. Arztstrafrecht – Abrechnungsbetrug, Behandlungsfehler, unrichtige Gesundheitszeugnisse, Verstöße gegen das BtMG – Arzneimittelstrafrecht)
  • Wirtschaftsstrafrecht
    (z.B. Untreue, Betrug, Subventionsbetrug, Korruption, Bilanzstraftaten)
  • Insolvenzstrafrecht
  • Kapitalmarktstrafrecht
    (z.B. Straftaten nach dem WpHG oder KWG)
  • Steuerstrafrecht
  • Außenwirtschafts- und Zollstrafrecht
  • Sportstrafrecht
    (Steuerstrafrecht, Doping/BtMG, Übergriffe im Sport)
  • Umweltstrafrecht
  • Arbeitsstrafrecht
  • Baustrafrecht
  • IT-Strafrecht
    (z.B. (§§ 202a ff.; 263a; 303a f. StGB)
  • Datenschutzrecht
    (Ordnungswidrigkeiten, Compliance-Beratung)

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