Kanzleiphilosophie

logo International Association of Defense Counsel

logo Tax & Legal Excellence (TLE)

logo Global Law Experts (GLE)

logo InterContinental FINANCE & LAW TOP 10 LEADING FIRMS 2020 FEHN LEGAL

Unser Logo, unsere Namensgebung, unser Selbstverständnis

fehn-legal.de-fehn-legal-logo-2022.09.jpg

Für uns ist ein Selbstverständnis wichtig, nach dem wir unsere Berufe als Rechtsanwälte und Steuerberater ausüben. Dieses Selbstverständnis bringen wir in unserem Logo und in unserer Namensgebung zum Ausdruck. Wir möchten uns an diesem Selbstverständnis auch durch unsere Mandanten und Kollegen messen lassen und dieses daher gerne vorstellen:

Das Pferd

Warum haben wir das Pferd als Symbol in unserem Logo gewählt?

Die einfachste Erklärung wäre diejenige, dass der Kanzleigründer Prof. Dr. Dr. Karsten Fehn seit vielen Jahren privat leidenschaftlicher (Dressur-) Reiter ist und sich der Förderung des Reitsports verschrieben ist; so ist er Mitglied im Trakehner-Verband e.V. und im Vorstand des Förderkreises Dressur Neuss e.V. Daher kommt seine Liebe zum Pferd. Diese Erklärung wäre aber zu banal – sie gab vielmehr nur den Anstoß dazu, das bestehende Logo um das Pferd als Wappentier zu ergänzen. Denn die Arbeit eines erfolgreichen Rechtsanwalts, Steuerberaters und Verteidigers lässt sich mit dem Pferd und mit den Anforderungen, die an die Arbeit mit Pferden zu stellen sind, vergleichen:

Das Pferd als Symbol

Es heißt: „Wer ein Pferd reiten will, muss es zum Freund gewinnen – ein Pferd schafft Vertrauen und Selbstvertrauen.“ Darüber hinaus werden dem Pferd in der Symbolik die Bedeutungen „Kraft“, „Durchsetzungsstärke“, „Sensibilität“ und „Instinkt“ (das Unbewusste) beigemessen.

Alle diese Attribute sind für unsere Arbeit als erfolgreiche Berater, Prozessvertreter und Verteidiger unerlässlich. Ohne das Vertrauen der Menschen, mit denen wir arbeiten (Kollegen, Verhandlungspartner, Staatsanwälte, Richter, Mandanten) – namentlich in die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Arbeit – geht es nicht. Dass zudem Durchsetzungsstärke und Durchhaltevermögen notwendig sind, liegt auf der Hand. Gleiches gilt für den Instinkt, etwa bei Vertragsverhandlungen oder in Prozessen  zur richtigen Zeit das Richtige zu tun. Letztlich macht der zielsichere Instinkt den guten und erfahrenen Interessenvertreter maßgeblich aus.

Vom Pferd zum Reiter

Wenngleich unser Symbol nur das Pferd ist und es keinen Reiter zeigt, liegt die Assoziation zum Reiter nahe und diese ist auch gewollt. So werden auch in der Symbolik Reiter und Pferd oft gemeinsam als Symbiose des unbewusst Starken (Pferd) mit dem bewusst Lenkenden (Reiter) gezeigt. Letztlich ist es der Reiter, der die Zügel in der Hand hält und der die Entscheidungen trifft.

Entsprechend ist es unsere Philosophie, in der Beratung,  Vertretung und Verteidigung stets die Zügel und damit das „Heft des Handelns“ in der Hand zu halten. Wir wollen zur Wahrung und Durchsetzung der Interessen unserer Mandanten nicht nur auf die Handlungen und Maßnahmen anderer reagieren, sondern bereits die nächsten Schritte anderer antizipieren und dadurch selbst vorausschauend agieren und andere zur Reaktion veranlassen.

Daran anknüpfend stellt sich die Frage, was einen erfolgreichen Reiter ausmacht und welche Parallelen wir zu unserer beruflich-ethischen Überzeugung ziehen können?

Erfolgreiche Reiter sind voll konzentriert und fokussiert

Der Reiter muss über die Fähigkeit verfügen, sich zum richtigen Zeitpunkt voll und ganz auf eine Sache zu konzentrieren. Die Konzentration des Reiters darf nicht „im Außen“ sein, sondern er muss sich zu 100% auf die bevorstehende Aufgabe fokussieren, er muss die Reaktion seines Pferdes in den bevorstehenden Sekunden antizipieren und entsprechend handeln. Mangelnde Konzentration und Fokussierung nehmen Pferde als sensible Wesen sofort wahr und reagieren darauf. Die Folge sind Fehler bei den fliegenden Wechseln, unkorrekte Lektionen und Bahnfiguren, unpassende Distanz zum Sprung oder eine schlechte Wegführung im Parcours.

Genau diese Fähigkeit benötigt der Anwalt, Berater und insbesondere der Verteidiger, nicht nur, aber besonders im Prozess: Die Konzentration muss voll auf die Interessen des Mandanten, auf das Verfahren und auf den Akteninhalt gerichtet sein. Eine Unkonzentriertheit oder mangelndes Anvisieren führen zu einer nicht optimalen Reaktion auf eine Verfahrensentwicklung, dem Übersehen eines wichtigen Details in den Akten, einem Antrag, der nicht gestellt wurde.

Wir nehmen für uns in Anspruch, Ihren Fall zu jeder Zeit der Bearbeitung in den Mittelpunkt zu stellen, diesen voll konzentriert zu bearbeiten und penibel vorbereitet in das Verfahren zu gehen.

Erfolgreiche Reiter sind stets im Hier und Jetzt

Jeder Reiter – gleich aus welcher Disziplin – kennt diese Situation: Nach dem ersten Abwurf im Parcours oder bei einer nicht optimalen Lektion im Viereck klappt nichts mehr. Es kommt zu weiteren Abwürfen oder Lektionen, die nicht klappen. Ursache hierfür ist die sog. analytische Lähmung, d.h. der Reiter ist nach einem Fehler mit der Analyse oder einer Vermeidungsstrategie beschäftigt. Dabei vergisst er, dass noch weitere Aufgaben – Hindernisse oder Lektionen – vor ihm liegen. Der Fokus liegt also in der Vergangenheit, was zu einem Konzentrationsverlust und zu Unklarheit in der Hilfengebung führt. Der erfolgreiche Reiter ist in der Lage, ausschließlich die nächste Aufgabe (Lektion oder Sprung) in den Blick zu nehmen und Analysen, die richtig und wichtig sind, erst nach Abschluss der Prüfung vorzunehmen.

Auch wir betreiben eine ausgiebige Situationsanalyse – zu Beginn der Mandatsübernahme, während des Mandats, vor einem Prozess und nach jedem Prozesstag. Während einer Verhandlung – quasi dem Parcours oder der Dressuraufgabe – sind wir stets im Hier und Jetzt, reagieren auf aktuelle Entwicklungen, bleiben reaktionsschnell und durchsetzungsstark.

Erfolgreiche Reiter vertrauen sich und ihrem Können

Ein Reiter, der in einen S-Parcours oder eine S-Dressurprüfung einreitet, braucht Vertrauen in seinen Sportpartner Pferd und dessen Können sowie Vertrauen in sich selbst, er braucht eine positive und optimistische Grundhaltung. Jeder Gedanke führt zu einer biochemischen Reaktion im Körper. Diese Reaktion hat Auswirkung auf die eigene Körpersprache und die Körperhaltung, die wiederum vom Pferd wahrgenommen wird und bei diesem Reaktionen auslöst. Warum sollte ein Pferd dem Reiter vertrauen, wenn dieser sich noch nicht einmal selber vertraut und an sich glaubt?

Wir vertrauen uns als Partner der Sozietät gegenseitig und wir haben Vertrauen in unser eigenes Können, das wir nicht nur durch unsere umfassenden akademischen Ausbildungen, sondern auch durch jahrzehntelange berufliche Erfahrung erworben haben. Dieses Selbstvertrauen führt nach unserer Überzeugung zu für unsere Mandanten positiven Reaktionen auf der Gegenseite, bei Staatsanwälten, Richtern und Behördenmitarbeitern.

Erfolgreiche Reiter versuchen, sich ständig zu perfektionieren, und holen sich Unterstützung, wenn es erforderlich ist

Isabell Werth sagte einmal zum Kanzleigründer Prof. Dr. Dr. Karsten Fehn: „Jeder Reiter braucht Unterstützung von unten.“ Jeder erfolgreiche Reiter wird sein Reiten ständig hinterfragen und versuchen, sich immer weiter zu verbessern. Er wird sich dafür, sofern erforderlich, die richtige fachliche Unterstützung holen und sich beraten lassen.

Der vorstehend zitierte Satz von Frau Werth – die nicht nur die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt, sondern ebenfalls Juristin ist – ist im übertragenen Sinne tägliche Mahnung auch für die Berufsausübung: Keiner kann alles oder alles gleich gut. Die eigenen Grenzen zu erkennen und sich innerhalb dieser fachlichen Grenzen zu bewegen bzw. bei Bedarf fachlich versierte Unterstützung im Interesse des Mandanten hinzuzuziehen (z.B. in Form von Sachverständigen, Fachanwälten anderer Rechtsgebiete usw.) und diesen Bedarf rechtzeitig zu erkennen, ist eine unserer Stärken. Nicht nur in der Welt des Sports sind wir bestens vernetzt.

Erfolgreiche Reiter üben zwar einen Individualsport aus, sind aber trotzdem einfühlsame „Teamplayer“

Jeder Reiter ist, wenn es im Parcours oder im Viereck darauf ankommt, mit seinen Entscheidungen auf sich gestellt. Dennoch ist er „Teamplayer“, denn jeder erfolgreiche Reiter wird sein Pferd als Partner verstehen, auf das er angewiesen ist und mit dem er sich abstimmen muss. Schafft er das nicht, wird er keinen Parcours erfolgreich überwinden und keine Dressurprüfung erfolgreich absolvieren.

Ähnliches gilt etwa im gerichtlichen Verfahren oder bei Vertragsverhandlungen: Dort ist man mit seinen Entscheidungen auf sich gestellt, muss die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit treffen. Ohne ein starkes Team – die Mitarbeiter der eigenen Kanzlei und natürlich der Mandant, um dessen Interessenwahrung es ausschließlich geht – ist ein langfristiger Erfolg nicht garantiert. Das Team kann auch, z.B. im Rahmen einer sog. Sockelverteidigung, aus mehreren und sogar einer Vielzahl von Anwälten bestehen, die gemeinsam Ideen und Strategien entwickeln und in das es sich einzubringen gilt, um einen gemeinsamen Erfolg zu sichern.

Die Rauten

Die Rauten waren vom Zeitpunkt der Kanzleigründung (2004 – damals noch als Einzelkanzlei) an Bestandteil des Logos, zunächst in verschiedenen Grautönen, später (2014) dann in abgestuften Grüntönen.

Die Farbwahl ist dabei selbstverständlich kein Zufall. Grün wirkt beruhigend und natürlich. Mit der Farbe „grün“ werden „Leben“, „Natur“, „Zufriedenheit“, „Glück“ und „Hoffnung“ verbunden. Es ist sicher auch unsere Aufgabe, unsere Mandanten mit sachlicher Distanz und unter Beachtung der notwendigen Objektivität zu beruhigen, das Verfahren in die richtigen Bahnen zu lenken und unsere Mandanten so zufrieden zu machen. Dabei wollen wir selbst stets natürlich in dem Sinn bleiben, dass wir menschlich beraten und im Hinblick auf uns selbst dem Mandanten gegenüber stets authentisch sind. Das beinhaltet gleichermaßen ein offenes Ohr und eine verständliche Sprache.

Die als Symbole gewählten Rauten haben Ecken und scharfe Kanten – so, wie wir sie zur Durchsetzung der Interessen unserer Mandanten sprichwörtlich gegenüber Gegnern, Staatsanwaltschaften, Gerichten und Behörden haben und einsetzen, wenn es erforderlich ist. Wir können die Barriere aufbauen, die erforderlich ist, um uns schützend vor unsere Mandanten zu stellen, um das zu sein, was der Anwalt im Sinne Ciceros (106 v. Chr. bis 43 v. Chr.) war: der Fürsprecher für den Mandanten. Dabei nehmen wir für uns in Anspruch – symbolisiert durch die verschiedenen Abstufungen der Farbe grün – angepasst an die jeweilige Situation in den jeweils notwendigen Intensitätsstufen und insgesamt stimmig zu agieren.

Die zwei Striche

Die zwei langen Striche, die „FEHN“ und „Legal“ trennen, resultieren aus dem ursprünglich  verwendeten einzelnen Strich. Nachdem Dr. Dr. Bernd Josef Fehn als Bruder des Kanzleigründers in die Kanzlei als Partner eintrat, wurden aus „einem Fehn“ „zwei Fehns“. Die zwei Striche mögen eine stilisiert römische Zwei (II) darstellen und demonstrieren die Stärke der kombinierten fachlichen Expertise von Prof. Dr. Dr. Karsten Fehn und Dr. Dr. Bernd Josef Fehn.

„Legal“

Schließlich haben wir das englische Wort „Legal“ in die Namensgebung aufgenommen, zum Ersten weil es mit den deutschen Bedeutungen „rechtlich“, „gesetzlich“, „rechtsgültig“ und „rechtssicher“ zu übersetzen ist und wir unseren Mandanten eine rechtssichere, rechtsgültige Beratung anbieten. Zum Zweiten sprechen wir mit dieser englischen Vokabel unsere internationalen, insbesondere US-amerikanischen Kooperationspartner und Mandanten an, rekurrieren auf unsere Funktion als Justiziariat der European Centers for Dental Implantology (ECDI) und weisen auf unsere Mitgliedschaften in der International Association of Defense Counsel (IADC), der European Criminal Bar Association (ECBA) sowie bei den European Fraud and Compliance Lawyers (EFCL)  und der Tax & Legal Excellence (TLE) hin.

Wir messen uns selbst an diesen Vergleichen, diesen Zielen und diesem Selbstverständnis – machen Sie es auch!

Webdesign: Ideenglanz Pulheim